Die Römerstrasse bei Oberhaching

Hier gehts um alles was mit Römern in Raetien und speziell rund ums Hachinger Tal zu tun hat. Angefangen mit der Römerstrasse über die Villa Rustica in Taufkirchen und "Vivamus" bis zur Tabula Peutingeriana, dem Itinerarium Antonini und den Notitia Dignitatum.

Die Römerstrasse bei Oberhaching

Postby hns on Tue Jul 20, 2004 10:50 pm

Hier kommt alles zu "unserer" Deisenhofener Römerstrasse (Via Julia) rein.
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"Via Julia"

Postby hns on Wed Jul 21, 2004 2:39 pm

Zunächst ist festzuhalten, dass die Strasse heute als "Via Julia" bezeichnet wird. Ein "antiker" Name ist anscheinend nicht überliefert.

Es gibt ein Projekt sie als Radwanderweg zu gestalten: http://www.viajulia.de/

Vorstellung der Radwanderbroschüre Via Julia von Augsburg nach Salzburg (rvj) 13.05.2003

Im Rahmen der Entwicklungsaktivität wurde die alte Römerstraße von
Augsburg nach Salzburg unter der Bezeichnung Via Julia wiederbelebt und ein Radwanderweg dazu ausgeschildert. Eine Gruppe von Heimatpflegern, Touristikern und passionierten Altstraßenforschern hat hier wesentlich mitgewirkt. Die anliegenden Kommunen haben dankenswerterweise die Ausschilderung ausgeführt. Ein Radwanderführer wurde erstellt.
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Verlauf

Postby hns on Wed Jul 21, 2004 2:49 pm

Allgemein über Römerstrassen informiert:

http://www.antikefan.de/Themen/strassen/strassen.html

Hier steht:

Die heute "Via Julia" genannte Straße war ab dem Anfang des ersten Jrh. eine wichtige Verbindung zwischen den beiden Hauptstädten Augusta Vindilicorum (Augsburg) und Juvavum (Salzburg). Sie führte über Ambre (Schöngeising), Bratananium (Gauting) und Insinisca (Kleinhelfendorf), Bedaium (Seebruck). Diese Straße verband die beiden Provinzen Raetien und Noricum. Sie war später die einzige Verbindung zwischen dem Römischen West- und Ostreich und ist deshalb von besonderer Bedeutung. Diese Straße war ihrerseits wieder Teil eines Fernverkehrsnetzes, das das ganze Römische Reich umspannte. Man kann sie auch als Teil der Strecke von Paris nach Konstantinopel sehen.

Nach Augburg führte von Süden über die Alpen die Via Claudia Augusta

Sie wurde 47 nach Chr. erbaut und führte von Altinum (Altino an der Adria) über Feltria (Feltre), Bolzano, Maia (Merano), Landeck durch das Gurgltal/Inntal weiter nach Landsberg, Augusta Vindelicum (Augsburg) und schließlich nach Donauwörth zur Donau. Ein Seitenzweig ging von Tridentum (Trento) über Verona nach Hostiglia (Ostiglia).
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Re: Verlauf

Postby hns on Wed Jul 21, 2004 2:54 pm

hns wrote:Sie führte über Ambre (Schöngeising), Bratananium (Gauting) und Insinisca (Kleinhelfendorf), Bedaium (Seebruck)

Laut diverser topographischer Karten ist der Verlauf folgendermassen eingezeichnet:
1. Augsburg (???)
2.
x. in südöstlicher Richtung durch Gilching (559m NN)
x. vorbei an Argelsried
x. passiert das Gut "Hüll"
x. durch den Wald (Kreuzlinger Forst)
x. passiert Pentenried (Penta = griechisch 5?) und weiter im Sald bis auf 580m NN
x. durch Gauting - hier endet die moderne Strasse an der S-Bahnlinie
x. weiter an Buchendorf (592m NN) vorbei - hier ist der genaue Verlauf nicht zu erkennen
x. nach einem leichten Knick nun fast exakt nach Osten durch den Forstenrieder Park
x. dort ein auf der Karte nicht eingezeichneter Knick wieder nach Südosten und Süden direkt auf die Isar bei Buchenhain (Baierbrunn)
x. am Klettergarten bis zur Isar hinunter
x. Überquerung der Isar (ca. 550m NN)
x. unterhalb des Georgensteins wieder auf das östliche Isarhochufer
x. durch Oberdill (Gemeinde Grünwald) aber nördlich von Straßlach nun wieder fast exakt nach Osten
x. vorbei an Laufzorn (ca. 620m NN) durch den Wald auf/entlang der teilweise befahrbaren Strasse bzw. wenige Meter neben der Strasse im Wald noch heute als Damm erkennbar
x. geht in Hohlweg über, der südlich von Deisenhofen (Höfe des Tiso/Tisin) in einer S-Form die Talsohle des Gleissentals quert; hier könnte eine Stichstrasse nach Norden vorbei an der Villa Rustica in Taufkirchen abgezweigt haben; ebenso auffällig ist die schnurgerade Abzweigung der Strasse nach Oberbiberg (Keltenschanze im Ortskern), die aber gleichzeitig den westlichen Abschluss der Forstparzellen darstellt;
x. von dort nun in wieder etwas südlicherer Richtung weiter am Deisenhofener Ortsteil "An der Römerstrasse" vorbei
x. durch den Deisenhofener Forst
x. nach Lanzenhaar (= Lanzen-Heer? Gibt es hierzu evtl. Funde oder Berichte)
x. nördlich von Sauerlach (sulagaloh = Sausuhlenwald)
x. weiter unter der heutigen Autobahnanschlussstelle Hofoldinger Forst A8 südlich an Hofolding und Faistenhaar (wieder eine Heeresstelle/Lager?) vorbei
x. weiter südlich von Aying und Peiß bis in die nähe von Göggenhofen/Großhelfendorf
x. hier verliert sich der Weg - naheliegend wäre ein Knick nach Süden (das Gelände wird östlich dieser Stelle sehr hügelig) und weiterer Verlauf dann entlang der Mangfall über Feldkirchen-Westerham, Bruckmühl, Bad Aibling nach Rosenheim. Ein Stück weiter südlich liegt Valley (Vallum=Wall, Palisade), was auf römischen Ursprung hindeutet.
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"Weltstrassenkarte"

Postby hns on Wed Jul 21, 2004 2:56 pm

Eine im 12. Jahrhundert kopierte Strassenkarte aus dem 3. Jahrhundert ist bis heute weitgehend erhalten:

Sie heisst Tabula Peutingeriana:

http://www.fh-augsburg.de/~harsch/Chron ... _pe00.html
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Re: Verlauf

Postby hns on Thu Jul 22, 2004 4:33 pm

hns wrote:Ein Stück weiter südlich liegt Valley (Vallum=Wall, Palisade), was auf römischen Ursprung hindeutet.

Hier ein Link http://www.unterdarchinger-musi.de/valley.html mit folgender Deutung:

Valley gehört mit Sicherheit zu den ältesten Orten im Landkreis Miesbach. Sein Name könnte sich von der keltischen Göttin „Fallada“ oder vom römischen vallum (Tal) abgeleitet haben. Zahlreiche Grabfunde belegen eine römische Besiedelung bis zum 3. nachchristlichen Jahrhundert. Ein stummer Zeuge, ein römischer Meilenstein aus dieser Zeit, steht heute noch im Schlossgarten der Grafschaft von Arco auf Valley.


Dies ist lt. einem Wanderbuch eine Nachbildung.
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Postby hns on Thu Nov 11, 2004 2:55 pm

Via Julia - Die Römer und ihre Bedeutung für Bayern (Dr. Martin Pietsch) 13.05.2003

http://www.viajulia.de/info/vjn007.html

Zitate:

"Nein, den antiken Namen für diese Römerstraße kennen wir nicht"

"Einer Bewährungsprobe war die Via Julia an der Wende zum dritten Jahrhundert nach Christus ausgesetzt. Schnelle Truppenbewegungen mit Hunderttausenden römischer Soldaten forderten einen ausgezeichneten Zustand dieser Straßen. Nur so sind die 15 Meilensteine des Kaisers Septimius Severus [Regierungszeit: 193-211 A.D.)] zu verstehen, die von einem eigenen Straßenbauprogramm künden."

"So wichtig war diese Via Julia, dass sie in der einzigen uns überlieferten antiken Straßenkarte verzeichnet ist, der sog. Tabula Peutingeriana. Diese ist uns zwar nur in einer mittelalterlichen Kopie erhalten, zeigt uns diese Straße aber mit ihren einzelnen Stationen und genauen Entfernungsangaben."

"Noch im Mittelalter war die Straße so gut, dass Bischöfe, Pilger, Händler und andere Reisende sie benutzten. Manch ein Straß-Ort zeugt heute noch davon." => Straßlach!
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Chiemsee

Postby hns on Mon Nov 22, 2004 12:11 pm

Die Straße von Augsburg führte über Bedaium/Seebruck weiter nach Salzburg.

Dazu schreibt http://www.bedaium.de/home.html#beschreibung

Der römische Ort Bedaium entstand 50 n.Chr. an der Stelle des heutigen Seebruck. Er entwickelte sich rasch zum Verkehrsknotenpunkt zwischen Inn und Salzach. Hier überquerte die Römerstraße Augsburg - Salzburg auf einer Brücke die Alz. Von Süden her kam eine Straße vom Paß Thurn und führte über Töging nach Regensburg und Passau.

Daraus kann man schließen, dass die Strasse auch ca. 50 n. Chr. (aus-)gebaut wurde was die These der drei Phasen bestätigt.
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Die ältesten Wege im unteren Haching

Postby hns on Fri Dec 10, 2004 10:52 am

Im Lokalblatt "Hallo" (www.hallo-hachinger-tal.de) stand am 25.11.04 ein Bericht über "die ältesten Wege im unteren Haching", also Unterhaching:

* die beiden vermutlich ältesten Wege mit hohem geschichtlichen Rang (d.h. ab dem frühen Mittelalter) sind die beiden "Oberwege"

* der östliche verband das Kloster Tegernsee mit dem Ort Finsing im Erdinger Moos (das Kloster hatte dort Grundbesitz)
* deshalb heißt der Weg "Finsinger Weg"
* lt. topografischem Atlas von 1860 führt der Weg von Tegernsee nach Finsing
* Der Weg kam über Bergham und Winning über den Oberweg (am Friedhof vorbei) zum Finsinger Weg
* Durch die ehemaligen Flughäfen Neibiberg und Riem ist der Weg heute abgeschnitten
* In der Trasse Heidestraße und Friedenspromenade in München ist er noch vorhanden

* der westliche Oberweg verbindet Schäftlarn (gegr. 762) mit dem Bischofssitz Freising (-ing Ort: bajuwarische Gründung; belegt vor 720)
* kommt aus Taufkirchen (heißt dort noch Oberweg)
* läuft dann übers Feld am Postweg
* mündet in die heutige Biberger Straße
* weiter dann Rosenheimer Straße, Innsbrucker Ring, Unterföhring nach Freising

* beide Oberwege sind flurbegrenzend, d.h. die Flureinteilung geht von ihnen aus (d.h. sie gab es schon bevor die Besitzverhältnisse aufgeteilt wurden!)
* beide Wege sind Hochwassersicher vor dem Hachinger Bach

* Tegernseer Landstraße nach Obergiesing ist auch älteren Datums
* noch etwas älter scheint die Fasanenstraße (früher "Alte Straße") zu sein. Sie führte über Balanstraße (hieß früher Altstraße) zum Rosenheimer Platz (1781, Mappa Specialis, Adrian Riedl)
* Die Tölzer Straße nach Taufkirchen wurde erst um 1820 gebaut
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Abzweigung nach Regensburg

Postby hns on Mon Apr 25, 2005 11:07 am

http://www.zorneding.de/html/gemeinde/chronik.html

berichtet von einer vermuteten Nebenstrasse von Helfendorf über Egmating, Pframmern, Zorneding, Pöring nach Neufarn zu den Donaukastellen bei Regensburg.
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Re: Verlauf

Postby hns on Mon May 22, 2006 11:37 am

hns wrote:
hns wrote:Ein Stück weiter südlich liegt Valley (Vallum=Wall, Palisade), was auf römischen Ursprung hindeutet.

Hier ein Link http://www.unterdarchinger-musi.de/valley.html mit folgender Deutung:

Valley gehört mit Sicherheit zu den ältesten Orten im Landkreis Miesbach. Sein Name könnte sich von der keltischen Göttin „Fallada“ oder vom römischen vallum (Tal) abgeleitet haben. Zahlreiche Grabfunde belegen eine römische Besiedelung bis zum 3. nachchristlichen Jahrhundert. Ein stummer Zeuge, ein römischer Meilenstein aus dieser Zeit, steht heute noch im Schlossgarten der Grafschaft von Arco auf Valley.


Dies ist lt. einem Wanderbuch eine Nachbildung.
Einen sehr spannenden Beitrag dazu liefert die Home-Page von Aying: http://www.google.de/search?hl=de&q=val ... tein&meta=

Gemäß dieser Analyse ist der Stein in Valley eine Nachbildung. Und das Original stand bis Mitte des 18. Jhdts. an der Römerstraße im Hofoldinger Forst. Heute steht er im Museum in München.

Der "Meilenstein" in der Römersiedlung bei Aying (z.B. http://www.hwilhelm.net/latein/Meilenstein_Peiss.jpg) stammt vom Maler und Grafiker Mathäus Schistl von 1930.
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hns
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Postby hns on Mon Jun 12, 2006 2:39 pm

Nachdem ich den Artikel http://www.google.de/search?hl=de&q=val ... tein&meta= nochmal genau gelesen habe, enthält die Analyse eine nicht aufgelöste Diskrepanz.

Schauen wir die Datumsangaben an:

1823: wird bezeugt "lt. einem Dritten vor 70-80 Jahren" = 1743-1753
1766: sagt die Dok. der Herrschaft von Valley etwas über den Fund einer Meilensäule
1789: der Forst wird von Mathias Schilcher erstmals ordentlich vermessen
1790: die Miesbacher Chausee wird gebaut (und ermöglicht vielleicht den Abtransport)
1797: die Karte der Vermessung von 1789 vermerkt "steinerne Säule"

Also stimmt irgendetwas nicht.

1. 1766 kann der Stein kaum vom angegebenen Ort abtransportiert worden sein da es die Straße nicht gab
2. 1789 war eine heute verschwundene "steinerne Säule" im Hofoldinger Forst, sonst wäre sie nicht vermessen und in der Karte vermerkt worden
3. 1823 wäre das erst vor ca. 25 Jahren gewesen - daß sich jemand derart grob verschätzt?

Nun fallen mir zwei Erklärungen ein:
a) die Daten 1766 und 1823 bzw. die Schätzung 70-80 Jahre (d.h. zu Urgroßelterns Zeiten) sind falsch (oder prahlerisch - sie sind ja auch aus dritter Hand)
b) der Stein war nicht die Meilensäule - dann muß man aber irgendwie versuchen zu klären wo die "steinerne Säule" von 1789 hingeraten ist

Was ist nun plausibler?

Vielleicht stammt die 1766 datierte Dokumentation nicht von 1766 sondern von später. Das wäre zu überprüfen. Leider kann ich mit der Zitatstelle "(5) MB VII S. 427 ff." nichts anfangen. Tips willkommen!
hns
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Postby hns on Fri Jun 16, 2006 7:23 pm

Vielleicht eine erste weitere Erkenntnis aus dem "Plan des Churfürstlichen Grünwalder Forstes von Johann Karl und Karl Ludwig von Pigenot, 1784" (abgedruckt in Lebendige Heimat Oberhaching).

1. es wird von im Jahre 1774 gesetzten Marksteinen berichtet
2. es gibt schon verschiedene "Geräumt" - die z. Tl. nicht mit den heutigen übereinstimmen (z.B. das "Todtenkopfgeräumt von Lanzenhaar in Richtung der östlichsten Schanze von Deisenhofen).
3. bei Furth wird auch angegeben: "steinerne Säule" (vermutlich an der Kreuzung der Münchner Straße mit der Holzstraße).

Was kann man daraus auf die Hofoldinger Frage schließen?

a. der Hofoldinger Forst dürfte ebenfalls schon vor 1789 kräftig bewirtschaftet und geräumt worden sein
b. damit könnte das tradiere Funddatum um 1760 plausibler sein
c. wie erklärt sich dann aber die 1789 verzeichnete Steinerne Säule? Vielleicht eine Kopie zur Markierung der ursprünglichen Stelle?
hns
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Re: Verlauf

Postby hns on Mon Jul 10, 2006 11:29 am

hns wrote:Der "Meilenstein" in der Römersiedlung bei Aying (z.B. http://www.hwilhelm.net/latein/Meilenstein_Peiss.jpg) stammt vom Maler und Grafiker Mathäus Schistl von 1930.

Erstaunlicherweise führt ihn das BlfD mit folgendem Kommentar in der Denkmalliste: http://www.blfd.bayern.de/blfd/monument ... 051a3a62df
Tuffstein, ehemals mit Inschrift, etwa 200 n. Chr. an der Römerstraße errichtet, später verschleppt und im Jahr 1930 aus der Postwirtschaft in Peiß an den jetzigen Standort bei der Einfahrt zur Landschaftsgärtnerei (Haus Nr. 1) in der sogenannten "Römersiedlung" versetzt.
hns
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